Montag, 1. August 2016

Estland: 500 Apfelbäumchen zum Reformationsgedenken

Der Erzbischof der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (EELK), Urmas Viilma, hat auf der Homepage seiner Kirche zu einer originellen Form der Erinnerung an das Reformationsjubiläum eingeladen. Ausgehend von der Aussage: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, die Martin Luther zugeschrieben wird, ruft er dazu auf, anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums insgesamt 500 Apfelbäume in ganz Estland, in allen Städten und Dörfern, Gemeinschaften und Gemeinden zu pflanzen.
Die Aktion beginnt sofort, offiziell aber erst mit der Pflanzung eines Apfelbaumes neben der Johanneskirche in Tallinn im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst zum Erntedankfest am 9. Oktober 2016 gegen 12.00 Uhr. Alle gepflanzten Apfelbäume sollen im Konsistorium der EELK gemeldet werden. Die Apfelbäume sollen dabei zum zentralen Symbol des Jubiläumsjahres werden und ein Ausdruck für die Hoffnung auf das ewige Leben sein. Die Aktion endet mit einem Dankgottesdienst am 31. Oktober 2017 in der Bischöflichen Domkirche in Tallinn, wo ebenfalls im Anschluss an den Gottesdienst ein Apfelbaum im benachbarten bischöflichen Garten gepflanzt werden soll.

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