Montag, 16. Februar 2015

Sanierung der Kirche in Bebedouro / Portugal

Presbyterianische Kirche in Bebedouro
Im vergangenen Jahr haben wir im GAW Gelder für die Sanierung der presbyterianischen Kirche in Bebedouro in Portugal gesammelt. Die Arbeiten sollen jetzt beginnen. "Wir sind dem GAW dankbar, dass wir nun mit den dringend notwendigen Sanierungen beginnen können", schreibt Pastorin Maria E. Titosse.
Die Geschichte ihrer Gemeinde beginnt in Brasilien. Zwei Brüder hatten 1926 beschlossen, nach Lateinamerika auszuwandern und kamen so in die presbyterianische Gemeinde in Barretos, Brasilien. Weil ihre Arbeit dort nicht von Erfolg gekrönt war, kehrten sie nach Portugal zurück – allerdings mit neuem reformatorischen Glauben. In Bebedouro sammelten sie eine evangelische Gemeinde in der erzkatholischen Umgebung, zuerst in ihrer eigenen Wohnung. Obwohl sie schlecht behandelt und verfolgt wurden, ließen sie sich nicht entmutigen. 1940 gelang es mit Unterstützung der Presbyterianischen Kirchen in Portugal und Brasilien, eine erste Kirche einzuweihen. Die Gemeinde begann schnell zu wachsen, so dass ein Gemeindesaal für die verschiedenen Aktivitäten notwendig wurde. Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Krise und der Emigration vieler junger Menschen ist die Gemeinde sehr aktiv und zählt ca. 200 Glieder unterschiedlichster Herkunft. Durchschnittlich kommen 110 Erwachsene und 35 Kinder und Jugendliche zu den Gottesdiensten. Es gibt gute ökumenische Kontakte zur Katholischen Kirche mit gemeinsamen Aktivitäten. 
Nachdem viele Jahre am Kirchgebäude nichts getan werden konnte, steht die Sanierung des Innenraumes nun an. Der Gemeindesaal soll wieder hergestellt werden, so dass hier Hausaufgabenhilfe und bei Bedarf psychologische Begleitung angeboten werden können. Ebenso soll der Saal der politischen Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Die Sanitäranlagen müssen saniert und der Zugang zur Kirche behindertengerecht gestaltet werden.
Die Gelder des GAW sind unterwegs. Die Arbeiten können zeitnah beginnen. Dank an alle, die mitgeholfen haben, dass das Projekt realisiert werden kann.

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