Freitag, 20. Februar 2015

Konfis kicken für Kinder und Jugendliche in Syrien und Litauen

Pfarrerin Slupina-Beck (3. v. links hintere Reihe
mit ihren Konfis
"Erschöpft, aber glücklich blinzeln meine Konfis in die Kamera: gerade haben sie den "Fußball-Konfi-Cup" gewonnen", schreibt Pfarrerin Slupina-Beck von der Lutherkirche in Wuppertal. 

Ziel war es, möglichst viele Tore zu erzielen. Für jedes Tor wurde eine Summe vereinbart, das dem diesjährigen Konfirmandenprojekt des GAW zugute kommt. 
"Die Konfis haben sich beim Turnier in einen echten Tor-Rausch gespielt: 66 Tore wurden von den beiden Mannschaften insgesamt erzielt - das bedeutet mehr als 400 Euro für Kinder und Jugendliche in Syrien und Litauen! Eine starke Team-Leistung!" schreibt Slupina-Beck voller Stolz.

Den eigenen Spaß und die eigene Freude damit verbinden, Gutes zu tun für die, die auf unsere Solidarität angewiesen sind - das ist ein gutes Beispiel für Konfirmanden. So kann die Konfi-Gabe lebendig in die Konfirmandenzeit eingebunden werden. Wir sind dankbar für solch ein wunderbares Beispiel. Wir sind dankbar für jede weitere kreative Idee, Spenden für die Kinder und Jugendlichen in Syrien und Litauen zu sammeln. 
Bei der Konfirmandengabe 2015 geht es um folgende Projekte:
In Syrien sollen Kinder und Jugendliche der presbyterianischen Schulen in Aleppo und Homs unterstützt werden. Hier gibt es immer noch evangelisches Leben in sog. "sicheren Stadtteilen". "Trotz Krieg wollen wir unseren Kindern Zukunft schenken", schreibt Pfarrer Haroutune Selimian aus Aleppo.
In Litauen müssen viele Kinder und Jugendliche  monate- oder jahrelang von ihren Eltern getrennt leben, weil diese in Westeuropa arbeiten, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Die Kinder sind in der Zeit der Abwesenheit ihrer Eltern oft völlig auf sich allein gestellt. In den drei Diakoniestationen der Evangelisch-Lutherischen Kirche Litauens in Šilutė, Pagėgiai und Jurbarkas werden diese sogenannten „Eurowaisen“ betreut, ebenso wie andere Kinder, deren Eltern sich um sie z.B. wegen eigener Alkoholsucht nur wenig kümmern können.


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