Freitag, 5. Dezember 2014

Talare für die Diaspora

Nach dem Studium benötigen junge Theologen ihren ersten Talar oder eine Alba. Oft ist es in der evangelischen Diaspora so, dass sie diese kaum selber finanzieren können. Für brasilianische Studierende z.B. sie ist es schon mühsam, das Studium zu finanzieren, selbst dann, wenn sie mit viel Glück einen Job bekommen haben, der ihnen etwas Geld für das Studium einbringt. Die Kirchenleitung gibt zwar einen Zuschuss, der jedoch nicht alle Kosten abdeckt. Zahlreiche Studierende verschulden sich und müssen diese Schulden mit dem Einstieg in den Pfarrberuf abzahlen. 
Die Anschaffung eines Talars oder einer Alba bedeutet oft zusätzliche finanzielle Probleme.
„Zum Glück gab es die Hilfe für die Anschaffung meiner Alba“, sagt ein Absolvent des theologischen Seminars aus São Leopoldo in Brasilien. 
Das GAW unterstützt den Kauf von Talaren oder sendet einen gebrauchte Talar, den pensionierte PfarrerInnen dem GAW überlassen haben. Das ist eine enorme Hilfe und sorgt auch für eine bleibende Verbindung zum GAW.
Nun hat ein pensionierter Pfarrer dem GAW einen schwarzen Talar und eine weiße Alba überlassen zur Weitergabe in die Diaspora. Wir sind gespannt, in welcher Kirche sie letztlich genutzt werden. 

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