Donnerstag, 30. Oktober 2014

Ein Pfarrhaus für die Gemeinde Buen Samaritano in Santiago

Pfarrhaus für Buen Samaritano
Kirche Buen Samaritano
Die Gemeinde „El Buen Samaritano“ liegt im nordöstlichen Teil Santiagos mitten in einer Arbeitersiedlung, die mit großen sozialen Problemen zu kämpfen hat. Sie ist eine der ältesten missionarischen Gemeinden der lutherischen Kirche (IELCH). Die Arbeit begann in den 60er Jahren von der Gemeinde La Trinidad aus. Auf ihrem großen Gelände befinden sich die Kapelle, ein großer Gemeindesaal, ein Pfarrbüro und eine Kindertagesstätte, die der Gemeinde hilft, die finanziellen Lasten zu tragen. Viele Familien, die nicht zur Gemeinde gehören, kommen durch den Kindergarten in Kontakt mit der Gemeinde Buen Samaritano und erfahren hier Hilfe. Die Frauen der Gemeinde betreiben eine Kleiderkammer, die allen offen steht. Im Jahr 2000 wurde schon einmal für die Errichtung eines Pfarrhauses um Unterstützung gebeten. Zu dieser Zeit kam eine neue Pfarrerin, die kein Pfarrhaus benötigte. Bei ihrem Nachfolger war es genauso. Die damaligen Planungen wurden für ein Pfarrerehepaar vorgesehen. Im April 2013 ist Pastorin Izani Bruch als neue Pfarrerin eingeführt worden.  Mit den finanziellen Mitteln aus dem Jahr 2000 und dem Projektkatalog 2014 - der Gemeinde konnte glücklicherweise ein Vorschuß gewährt werden - konnte das Pfarrhaus errichtet werden. Nun ist die Pfarrerin dort, wo sie sein sollte: bei den Menschen. "Hier zu leben ist dennoch nicht immer einfach", bekennt Izani. "Die Menschen des Armenviertels müssen lernen, dass der Pfarrer da ist, aber auch ein Privatleben hat." Dennoch ist sie dankbar, nah an der Gemeinde dran zu sein. 

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