Samstag, 30. August 2014

15.000 € Hilfspaket für syrische Christen


Verteilung von Lebensmittelpaketen in der Armenischen
Evangelischen Kirche in Aleppo.
Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland und mit der Evangelischen Landeskirche Baden schnürt das GAW erneut ein Hilfspakt für verfolgte und bedrängte Christen im Bürgerkriegsland Syrien. Insgesamt 15.000 Euro sollen diesmal über die Gemeinschaft evangelischer Kirchen im Nahen Osten an zwei evangelische Gemeinden in Aleppo gehen: an die arabische Presbyterian Church of Aleppo und an die Armenische Evangelische Kirche. Beide Gemeinden leisten bereits seit Monaten intensive diakonische Arbeit in der umkämpften Stadt im Norden Syriens. Sie verteilen beispielsweise Lebensmittelpakete und die Armenische Evangelische Kirche betreibt eine Poliklinik, um eine medizinische Grundversorgung sicher zu stellen. Zugute kommt die Hilfe nicht nur Gemeindemitgliedern, sondern auch Familien und Menschen, die nicht zu den Gemeinden gehören.
Mit dem aktuellen Hilfspaket soll 75 Familien, die völlig ohne Einkommen sind, zwei Monate lang jeweils 100 Euro finanzielle Direkthilfe gewährt werden. Rosangela Jarjour, Generalsekretärin der Gemeinschaft evangelischer Kirchen im Nahen Osten: „Mit dieser finanziellen Unterstützung wollen wir die Familien in die Lage versetzen, das zu kaufen, was sie im Moment an dringendsten brauchen. Die beiden Kirchgemeinden kennen aufgrund ihrer bisherigen Arbeit die Familien, die am meisten bedürftig sind. Die Listen, die sie z.B. für die Verteilung von Lebensmitteln führen, werden ständig aktualisiert.“
Derweil verschärft sich die Lage der Christen in Aleppo, da vom Norden her die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) auf die Stadt zumarschiert. 

Keine Kommentare: