Mittwoch, 28. November 2012

Zwölf wissenswerte Dinge über den Talar in der evangelischen Tradition in Deutschland: Es war nicht immer so, dass Männer UND Frauen Talar tragen durften

Auf evangelisch.de findet sich ein interessanter Fragekatalog um den Talar in evenaglischen Gottesdiensten:
"1. Hätten Sie gewusst, dass …
der schwarze Talar mit weißem Beffchen der evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer, wie er heute in den meisten Landeskirchen Tradition ist, NICHT auf Luther zurück geht?
Luther selbst nämlich trug im sonntäglichen Gottesdienst die Gewandung, die die Geistlichen seiner Zeit auszeichnete: Chorhemd und Kasel. Nur zur Predigt legte er, sichtbar für die gesamte Gemeinde, das Messgewand ab und sprach in der Alltags-Standeskleidung weiter zum versammelten Volk. In seinem Fall war das zunächst die Ordenskleidung der Augustiner, und nach seinem Ausscheiden aus dem Kloster das vornehme Professorengewand seiner Zeit, die schwarze sogenannte Schaube. Luther selbst fand es auch – im Gegensatz zu anderen Reformatoren wie Calvin und Zwingli – unwichtig für die Erlangung des Heils durch Jesus Christus, ob ein liturgisches Gewand getragen wurde oder nicht. Das gehörte für ihn zu den sogenannten 'Adiaphora', also nur mittelbaren Dingen, die laut Bibel weder geboten, noch verboten waren ..."

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