Donnerstag, 18. Oktober 2012

Hilfe für das "Haus der Versöhnung" in Berekfürdö



Der Kurort Berekfürdö liegt am Rande der Puszta, hat rund 1000 Einwohner und ein gut besuchtes Thermalbad, das im Sommer viele Touristen anzieht. Im Ort gibt es eine Reformierte Gemeinde. Etwas weniger als die Hälfte der Einwohner gehört zur Gemeinde. Allerdings zahlen nicht alle ihren Mitgliedsbeitrag, " erzählt Pfarrerin Judith Csoma. "In kommunistischer Zeit war es gerade für die politische Elite ein beliebter Erholungsort. Das merkt man heute noch in der Haltung gegenüber der Kirche." 
Das Dorf ist nicht nur für seine Thermalquellen bekannt, sondern auch für das Haus der Versöhnung. 1947 ursprünglich als kleines Ausbildungszentrum von der reformierten Kirche Ungarns erbaut, wurde es später mit mehreren Nebenhäusern zu einem behindertengerechten Weiterbildungs- und Tagungzentrum erweitert. 2001 konnte mit Hilfe des Hilfswerkes HEKS und dem großen Einsatz von Pfarrer Andreas Hess ein Gelände dazuerworben werden und ein Jugendhaus  gebaut werden. Inzwischen ist dieses Jugendhaus für Konfirmanden- und kirchliche Jugendgruppen aus dem Ausland ein beliebtes Ziel. Denn neben dem Thermalbad gibt es viele Ausflugsmöglichkeiten. In dem Jugendhaus befindet sich eine wunderschöne Krypta, die insbesondere für Andachten beliebt ist. 
2006 hat das GAW hier geholfen. Denn bei einem Hochwasser der Theiß stand plötzlich das Wasser in dieser Kapelle. Dank der Hilfe konnte ein Pumpsystem eingebaut werden, das solche Katastrophen in Zukunft verhindert. "Wir sind dem GAW dankbar für diese Hilfe," sagt Judith zum Abschluss der Besuches.

Keine Kommentare: