Montag, 2. Juli 2012

Fußball und Protestantismus

Die Europameisterschaft ist vorbei. Spanien holt erneut den Titel. Deustchland muss weiter warten. Auf ein Neues in zwei Jahren bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Inzwischen bleibt Zeit, sich Gedanken über eine "Weltauswahl des Protestantismus" zu machen. In der "Evangelischen Orientierung" (2/2012) des Evangelischen Bundes (EB) hat Prälat Dr. B. Felmberg seine Auswahl vorgestellt. Und natürlich hat er den Namenspatron des ältesten evangelischen Hilfswerkes in die Startelf eingebaut. Gustav II. Adolf spielt in seiner offensiv ausgerichteten Aufstellung die Position des linken Aussenverteidigers. Er ist "der unermüdliche Kämpfer, der den Protestantismus vor dem Garaus bewahrt," schreibt Felmberg. Eine gut gewählte Position, denn sie konzentriert sich nicht allein auf das Abwehrverhalten. Er muss neben den Aufgaben in der Defensive die Offensive unterstützen, also Angriffe mittragen und initiieren. Insbesondere bei Standardsituationen übernehmen auch Verteidiger die Aufgabe, Tore zu erzielen. Vor allem die Außenverteidiger sind in modernen Spielsystemen auch für die Offensive wichtig. Sie sollen sich immer wieder ins Angriffsspiel einschalten, Tore erzielen oder zumindest vorbereiten. So gesehen übernimmt er die Rolle des Philipp Lahm in der deutschen Nationalmannschaft.

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