Montag, 9. April 2012

Erinnerung an Dietrich Bonhoeffer

Bonhoeffer 1943 im Gefängnis in Tegel
Am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg ermordet. Heute - am Ostermontag - wird seiner gedacht. Mit seinen Texten hat er viele Menschen geprägt. Von ihm stammt dieses Glaubensbekenntnis:

Ich glaube, 

dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube, 
dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube, 
dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube, 
dass Gott kein zeitloses Faktum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

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