Donnerstag, 15. März 2012

Ein Haus für die Emmausgemeinde/Lima - Peru

Seit vier Jahren arbeitet die kanadische Pastorin Fran Schmidt in Lima/Peru. Sie betreut zwei Gemeinden. Die eine ist die Emmausgemeinde im Stadtteil Comas, die andere ist die GemeindeSan Juan Camino de Esperanza 
in San Juan de Lurigancho im Norden Limas. In den Jahren 2006 und 2007 wurde für die letztere gesammelt, damit sie endlich das ersehnte neue Gemeindezentrum bauen konten. Das ist erfolfgreich abgeschlossen worden und die Gemeinde ist dafür sehr dankbar.
Pastorin Fran (links) und Mitglieder des
Kirchenvorstandes Emmaus
Die Emmausgemeinde sehnt sich genau danach: Endlich ein eigenes Gemeindezentrum. Im Projketkatalog 2011 wurde dafür beim GAW gesammelt. Zur Zeit mietet die Gemeinde für ihre Aktivitäten ein Gebäude. Die Mieten bringen die Mitglieder durch ihre Beiträge oder durch Aktivitäten wie Bingos, gemeinsame Essen und andere besondere Veranstaltungen auf. Dieses Geld wollen sie un Zukunft lieber in ein eigenes Gebäude stecken. Potenzial zum Wachsen hat die Gemeinde wohl. Neben den 20 Mitgliedern wird inzwischen ein Kinderprogramm mit Hausaufgabenhilfe und Essensausgabe angeboten. An die 30 Kinder kommen aus der Umgebung. Und immer mal wieder kommen dadurch neue Mitglieder hinzu. Ein Kindergarten wäre jetzt noch wichtig, denn das wird in der Umgebung gebraucht. Auch das soll in den neuen Räumen mit eingebracht werden. Noch wirkt es alles wie ein grosser Traum. "Aber davon leben wir doch in unserm Glauben," sagt die Gemeindepräsidentin. Dem GAW ist sie sehr dankbar, denn die Summe ist für sie die erste grosse Motivation, um jetzt konkret ein Grundstück zu suchen, weitere Geldgeber um Hilfe zu bitten und vor allen Dingen selbst aktiv Geld zu sammeln. Man nimmt es ihr ab, so begeistert erzählt sie von ihren Träumen, die durch das GAW konkret zu werden scheinen. - Pfarrer Enno Haaks

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