Freitag, 22. Juli 2011

Lutherische Gemeinde in Jaroslawl/Russland

Kircheninnenraum in Jaroslawl
Jaroslawl, im zentralen Russland und ca. 280 km nordöstlich von Moskva gelegen, ist eine Metropole mit über 600.000 Einwohnern und die Hauptstadt des Oblasts Jaroslawl. Die evangelisch-lutherische Gemeinde besteht seit 1817. Zu ihr gehörten viele Deutsche, Esten und Letten. Zur Zeit des Kommunismus, besonders unter Stalin, war die Kirchengemeinde starken Repressionen ausgesetzt. Die Kirche wurde geschlossen und in ein Bürohaus umfunktioniert und die Gemeindeglieder, vorwiegend deutsche Lutheraner, deportiert. 1999 wurde die Kirche der Gemeinde in einem sehr schlechten Zustand zurückgegeben. Ein Restaurierungsprojekt wurde begonnen – auch mit Unterstützung des GAW in den Projektkatalogen 2006 und 2008, bei dem der Keller und die Fundamente restauriert, Fenster eingebaut und die Fassade erneuert werden konnten. Seit 2009 sind zwei provisorische Gemeinderäume für Gottesdienste eingerichtet. 
Erste Arbeiten sind abgeschlossen, die Kirche weitgehend gesichert. Es fehlt allerdings noch sehr viel, damit die Kirche in ihrem alten Zustand wiederhergestellt ist. Zudem sucht man nach Möglichkeiten, die Gemeinde personell so zu stützen, dass sich Gemeindeleben entfalten kann. Es fehlt ein Pfarrer. Allerdings könnte der derzeit auch nicht von der Gemeinde bezahlt werden. Wie so oft sind es die Frauen, die in dieser Situation die Gemeinde versorgen. Besonders zwei Frauen sind es, die sich neben ihrem Beruf um die regelmäßigen Gottesdienste kümmern. So liegt die geistliche Leitung der Gemeinde im Grunde völlig in den Händen der beiden ehrenamtlichen Predigerinnen Tamara Kowaljewa und Margarita Schmidt. Unterstützung gewährten auch eine Reihe von Reisepastoren aus Kurhessen-Waldeck sowie aus Moskau. Auch dieses Beispiel zeigt, wie schwer es ist, lutherische Kirche zu bauen nach so langer kommunistischer Diktatur. Viele der ehemals zur Kirche Gehörenden sind nicht mehr da, ausgereist. Zudem ist es nicht einfach im russisch-orthodoxen Umfeld Menschen für die lutherische Kirche zu gewinnen, wo russisch und orthodox quasi zusammengesehen wird. - Pfarrer Enno Haaks

Dienstag, 19. Juli 2011

Wiedereinweihung der Kirche in Valparaiso

Kirche in Valparaiso
Das Erdbeben in Chile im Februar 2010 hatte große Schäden angerichtet. Das GAW hat in einer Spendenaktion viele Mittel sammeln können, um unseren beiden Partnerkirchen der Iglesia Luterana (ILCH) und der Iglesia Evangélica Luterana (IELCH) beim Wiederaufbau und der Beseitigung der Schäden helfen zu können. Jetzt erreicht uns die freudige Nachricht, dass die Lutherische Kirche in Valparaiso, der größten Hafenstadt Chiles, am 28. August diesen Jahres frisch renoviert wieder benutzbar ist. Die Renovierungsarbeiten zogen sich hin, denn das Kirchengebäude ist für chilenische Verhältnisse alt. Schon vor dem Erdbeben wären Arbeiten am Dachstuhl dringend geboten gewesen. Allein es fehlte am Geld. Das Beben hatte zahlreiche strukturelle Schäden produziert an dem sowieso schon geschwächten Gebäude. So hatte im Grunde die Gemeinde Glück im Unglück, denn nach dem Beben war es möglich, Mittel zum Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen. Die Arbeiten haben ca. 95.000 Euro gekostet. Die Hälfte der Mittel kamen vom GAW. Für unser Werk sehr viel! - Pfarrer Enno Haaks

Montag, 18. Juli 2011

EHO - Diakonie in Serbien

Julia Ghandour-Sal
Julia Ghandour-Sal war lange Jahre Ökumenereferentin der Ökumenischen Hilfsorganisation EHO in Serbien. 1993  wurde diese diakonische Einrichtung gegründet von drei Trägerkirchen, der lutherisch-slowakischen Kirche, der ungarisch-reformierten Kirche und der methodistischen Kirche in Serbien. Inzwischen hat sich auch die griechisch-katholische Kirche angeschlossen. Die Not in Serbien ist in bestimmten Regionen groß. Allein die Arbeitslosigkeit ist hoch. Offiziell spricht man von 25%. Inoffiziell soll es weit höher liegen. Alt, krank, arm und am Rande des Gesellschaft ist mit großen existentiellen Sorgen verbunden, Hier setzt die EHO an.
Ein großer Schwerpunkt der Arbeit der EHO richtet sich an Roma. In Serbien leben ca. 500.000 Roma. Die Integration ist nicht einfach. Die EHO fördert u.a. Bildungsprojekte, denn hier ist die Not am Größten.
Auch in der Altenpflege engagiert sich die EHO. Es gibt wenig gute Altenheime. Mit deutschen Verhältnissen ist das nicht zu vergleichen. Bezahlen könnte viele Menschen in Serbien das nicht, denn die Rente sind sehr gering. I.d.R betragen sie 100 Euro und weniger. Die EHO macht viele Besuche und hilft in kleinen Dingen wie Besorgungen machen, Zeit schenken, in der häuslichen Pflege zur Seite stehen.
Wenn Juli Ghandour-Sal von ihrer Arbeit berichtet, dann wird es lebendig und sie kann kaum aufhören, Geschichten, die zu Herzen gehen, erzählen. Sie spricht acht Sprachen: "Als Minderheit muss man das, um sich verständigen zu können." Sagt Julia.  - Pfarrer Enno Haaks

Samstag, 16. Juli 2011

San Martin de los Andes von Vulkanasche zugedeckt

Erschreckende Nachrichten bekommen wir von Pfarrer Kalmbach aus Argentinien. Im aktuellen Projektkatalog sammeln wir für ein Kirchbauprojekt in der Nähe Bariloches, das von der Vulkanasche des chilenischen Vulkans Puyehue zugedeckt ist. Er schreibt: "Ich kam erst heute früh aus San Martin de los Andes zurück, wo ich fast eine Woche nicht weg konnte. Dort ist im Moment alles mit Vulkanasche zugedeckt, die Situation ist schlimm. Etwa eine Million Schafe sind bereits gestorben, weil das Gras mit Asche zugedeckt ist, und das Wasser vergiftet. Es kommt fast keine Hilfe, obwohl sie von der Regierung versprochen wurde. Die Region lebt vom Tourismus und gerade jetzt sollte die Skisaison beginnen. 5000 Arbeitsplätze sind in San Martin de Los Andes bereits verloren gegangen. Die kleine Gemeinde in San Martin hat von dem für den Kirchbau angesparten Geld (ungefähr 10.000 Euro), die Hälfte an eine Kleinbauerngenossenschaft gespendet, um mit dem Geld dringend benötigte Futtermittel zu kaufen. Noch schlimmer ist die Situation in Villa La Angostura und in Bariloche. Herzliche Grüsse aus Patagonien, Reiner Kalmbach"

Donnerstag, 14. Juli 2011

Rückgabe von Kircheneigentum in Rußland

Kirche in Turgenewo/
Groß Legitten
Immer wieder gab es im Raum der Propstei Kaliningrad Gerüchte, wonach die Russisch-Orthodoxe Kirche versucht, ehemals evangelische Kirchen in ihren Besitz zu übernehmen. Sicher ist auch, dass viele ehemals evangelische Kirchen nicht mehr als solche genutzt werden können. Propst Jochen Löber schreibt in seinem letzten Propsteibrief dazu: „Ich besuchte vor Kurzem den Bischof der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK), Vater Seraphim. Wir sprachen mit ihm u. a. über die Zukunft der beiden alten Kirchen in Gwardeskoje/Mühlhausen und Turgenewo/ Groß Legitten. Bischof Seraphim unterstrich, dass die ROK – entgegen anders lautenden Gerüchten - kein Interesse habe an der Übernahme dieser beiden Kirchen, die mit Hilfe deutscher Fördervereine (und des GAW, Anm. E. Haaks) wieder aufgebaut wurden. Seit Monaten sammeln nun Mitarbeiter der Propstei Papiere und Dokumente, die zur Übertragung dieser wertvollen Gebäude ins Eigentum der Propstei benötigt werden. Mir scheint, das ist ein längerer Weg, aber ich bin optimistisch, dass er uns ans Ziel führen wird.“

Flüchtlinge in Griechenland

Südeuropa ist seit längerer Zeit Flüchtlingsströmen ausgesetzt. neben Spanien, Portugal und Italien ist Griechenland sehr mit dieser Thematik beschäftigt und dadurch natürlich unsere griechischen evangelischen Partner. Im gerade erschienenen Tagebuch der Projektreise der Frauenarbeit des GAW lesen wir: "Die meisten Flüchtlinge kommen aus dem Irak, aus Afghanistan, dem Nahen Osten, aus Nordafrika, wo Krieg ist. Oft sind sie Jahre unterwegs. Erzählt wird das Beispiel einer jungen Frau auf Kreta, die drei Jahre mit ihren Kindern unterwegs war, und von einem jungen Afghanen, dessen Schwester noch im Iran ist. Seine Eltern wurden ermordet. Wenn man die Flüchtlinge nach ihren Zielen fragt, dann wollen die meisten zu ihren Verwandten oder Freunden gehen z. B. nach Skandinavien oder Deutschland. Wenn ihnen das nicht gelingt, dann bleiben sie in Griechenland. Wenn sie nicht anerkannt sind, müssen sie in einem Monat das Land verlassen. Dann verschwinden sie meistens irgendwo hin z. B. im Hafen und versuchen nach Italien zu kommen. Sie sind die Menschen ohne Papiere. Im Moment hat sich die Lage in Griechenland zugespitzt. Das Land liegt an der Südostecke von Europa und ist das einzige „offene Loch“. Europa macht großen Druck auf Griechenland, mit der Türkei zu verhandeln, dieses Loch in Kurdistan zuzumachen. Im Augenblick laufen Verhandlungen zwischen Griechenland und der Türkei. Es wird um Solidarität gebeten." - Das Tagebuch kann im GAW bestellt werden und per PDF-Dokument zugesandt werden.

Montag, 11. Juli 2011

Demonstrationen in Chile

Pastor Friedemann Bauschert von der Versöhnungsgemeinde der IELCH berichtet aus Chile: "Seit Wochen gibt es in Chile groβe Demonstrationen. Neben anderen Themen geht es vor allem um das Bildungswesen. Auch wenn man nicht alle Forderungen der jugendlichen Demonstranten und schon gar nicht die vielen Gewalttätigkeiten gut heiβen mag, so ist der Ärger doch durchaus verständlich. Denn eine gute schulische und universitäre Ausbildung, ohne die es auf dem Arbeitsmarkt nur sehr schlecht bezahlte Jobs gibt, hängt in Chile trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung noch mehr als in anderen Ländern vom sozialen Status ab. Das öffentliche Schulsystem ist marode. Wer es sich leisten kann, schickt sein Kind auf meist teure Privatschulen. Auch die OECD mahnt in ihrem Jahresbericht 2010 in Chile in erster Linie eine Verbesserung des Bildungswesens und eine Verminderung der extremen Chancenungleichheit an.Wer in Chile in Sachen schulische Bildung aktiv ist, muss mit dieser Situation klar kommen und sich den Herausforderungen stellen. In unserem Colegio Belén tun wir das, so gut wir können. Aller Kritik an der Bildungspolitik zum Trotz: Unsere Schule trägt sich im laufenden Betrieb durch staatliche Subventionen. Ein staatliches Bildungsprojekt, durch das Schulen in sozial schwachen Milieus unterstützt werden, beschert uns zurzeit sogar zusätzliche Einnahmen – Geld, das für pädagogische Maβnahmen wie Fortbildungen oder den Kauf pädagogischer Materialien eingesetzt werden kann." 
Die Escuela Belén O´Higgins wurde schon mehrfach durch das GAW unterstützt und war im Jahr 2010 in das Jahresprojekt der Frauenarbeit eingebunden. - Pfarrer Enno Haaks

Freitag, 8. Juli 2011

Vorschlag aus Chile


Eine Kirche - zwei Synod
Immer wieder haben wir berichtet davon, daß die beiden lutherischen Kirchen, die es nach dem Militärputsch seit 1974 nebeneinander gibt, auf dem weg zu einem konkreteren Miteinander sind. 2014 will man sich eigentlich wiedervereinigen. Ob es gelingen wird? Auf jeden Fall liegt jetzt ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch, der nach dem Modell zunächst diskutiert werden soll: Eine Kirche mit zwei Synoden. Ziel ist es, nach außen mit einer Stimme sichtbar und hörbar zu sein. Hier wird der Rat beider lutherischen Kirchen eine große Rolle spielen (CILCH).
Gespannt sind wir, wie sich der Weg beider Kirchen weiterentwickeln wird. Wir hoffen und beten, dass ein sichtbarer Schritt zu einem stärkeren Miteinander gelingen möge. Als GAW wollen wir ab kommenden Jahr unsere Projekte für Chile nicht über die beiden Kirchen, sondern über den CILCH leiten und begleiten lassen. Dieser Vorschlag wurde schon von unseren Partnern begrüßt. - Pfarrer Enno Haaks

Donnerstag, 7. Juli 2011

Flüchtlingsprojekt in Malaga

Aus der evangelischen Gemeinde in Malaga erreicht uns folgende Nachricht zum Verlauf der Bauarbeiten, damit die gute und wertvolle Arbeit im Flüchtlingszentrum weitergehen kann:
"Inzwischen gehen die Arbeiten in Málaga unverändert weiter und man hat nach dem Entfernen der alten und baufälligen Substanz nun schon fast überall die neuen wichtigen und tragenden Bauteile einsetzen können. Aber nun wird die einsetzende Sommerwärme und Ferienzeit das Projekt vorübergehend bis September fast zum Stillstand bringen, was unter den gegebenen Bedingungen auch verständlich ist."


Auf der Homepage von Chrismon findet sich folgender Eintrag dazu:
http://chrismon.evangelisch.de/projekte/eine-gemeinde-andalusien-nimmt-afrikanische-fluechtlinge-auf/alltag-auf-der-baustelle-11479

Dienstag, 5. Juli 2011

Internationaler Flüchtlingstag war am 20. Juni

Internationaler Flüchtlingstag war am 20. Juni
Am 20. Juni wird weltweit an die Situation der Flüchtlinge in der Welt erinnert. 
In Kolumbien schätzt man, sind 3,7 Millionen Menschen auf der Flucht vor der Gewalt der FARC und der Paramilitärs.  1,3 Millionen derer sind minderjährig. Zwischen 1985 und 2010 schätzt man mußten 5,2 Millionen Menschen ihre Heimatorte in Kolumbien verlassen. 
Dieser Not hat sich u.a. auch die kleine lutherische Kirche in Kolumbien angenommen. Ein Beispiel ist das im aktuellen Projektkatalog geförderte Kirchen- und Gemeindezentrum in Bucaramanga, wo es genau darum geht, Bürgerkriegsflüchtlingen Halt, Orientierung und neue Heimat zu geben.
In Lateinamerika wurde in diesem Jahr der Tag begangen unter dem Leitwort: "Ponte en los zapatos de un refugiado" (Versetz dich in die Lage eines Flüchtlings), um gegen Intoleranz anzugehen, die Flüchtlinge oft erleben, um hinzuschauen, denn oft genug wenden sich Menschen ab von ihnen, und um für Solidarität mit ihnen einzustehen, die so viel verloren haben, denn keiner verläßt freiwillig seine angestammte Heimat. 
Insgesamt beschäftigt uns als GAW die Flüchtlingsthematik sehr, wie das Projekt in Malaga/Anadalusien, das Engagement der Waldenserkirche in Italien oder der Einsatz unserer griechischen Partnerkirchen zeigen. - Pfarrer Enno Haaks

Samstag, 2. Juli 2011

Kirchenmusik in Brasilien

"Grupo Anima" in Württemberg
"Die Musik in unseren Gottesdiensten ist sehr wichtig, so wie die Seele im Körper eines Menschen," sagte Prof. Rodolfo Gaede von der Theologischen Hochschule EST aus Sao Leopoldo/Brasilien. "Leider gibt es in unserer Kirche keine Ausbildung mehr für Kirchenmusiker. Dadurch sind unsere Gottesdienste ärmer geworden," fährt er fort. Diese Situation führte dazu, dass man sich an der EST Gedanken gemacht hat und einen neuen Weg eingeschlagen hat. Mit einer Gruppe von Theologiestudenten hat Rodolfo Gaede eine Musikgruppe ins Leben gerufen, die "Grupo Anima". Nicht umsonst steckt neben der einen Bedeutung des Mutmachens, die andere der Seele in der Gruppenbezeichnung. Rodolfo selbst ist ein begnadeter Musiker und Komponist. Er hat viele Lieder für die Gruppe geschrieben. Einige Lieder haben über Brasilien hinaus Bekanntheit gewonnen. Mit der Gruppe ist Rodolfo oft zu Gast in Gemeinden der IECLB, um an der Basis Mut zu machen, sich der Bedeutung der Kirchenmusik bewußter zu werden. "Sie wirkt in Brasilien kirchenbauend!" sagte Rodolfo. 
"Grupo Anima" befindet sich zur Zeit auf Deutschlandreise. U.a. nahmen sie teil am GAW Landesfest in Württemberg und bereicherten sehr das Fest. Die Teilnehmer waren begeistert. Mitte Juli sind sie in Baden beim dortigen GAW-Fest dabei. - Pfarrer Enno Haaks

Freitag, 1. Juli 2011

Glauben auf weitem Raum - Jahresfest in Württemberg

Unter diesem Leitwort feiert die Hauptgruppe des GAW Württemberg ihr Jahresfest in Künzelsau Anfang Juli. Der weite Raum des Glaubens - ein wunderbares biblisches Motiv, das mehrmals auftaucht. In Psalm 18 wird es verbunden mit dem mutigen Sprung über Mauern, wozu Gott uns Mut macht, um aus der eigenen Enge in die Weite zu kommen. 
Prälatin Wulz leitet das Jahresfest
Liebevoll wurde das Fest vorbereitet bis ins kleinste Detail. Viele Menschen nahmen teil, um von den Gästen u.a. aus der Diaspora Anregungen zu bekommen und Motivation, sich weiterhin einzusetzen. Besonders beeindruckend war der Eröffnungsgottesdienst mit der Beteiligung eines Dekanatsposaunenchores, einem großen Kirchenchor und der Grupo Anima der Theologischen Hochschule in Sao Leopoldo/Brasilien.
Am 3. Juli werden zahlreiche Freiwillige in einem Festgottesdienst in verschiedene Partnerkirchen ausgesendet, wo sie sich ein Jahr lang in einem Sozialprojekt engagieren werden.